Seelsorge

Seelsorge

Wir fühlen uns unserem Erbe gegenüber verpflichtet und pflegen so in unserem Selbstverständnis als Stiftung des öffentlichen Rechts den katholischen Charakter in unseren Einrichtungen. Die Seelsorge ist in unseren Einrichtungen ein zentraler Punkt. Sie steht allen Bewohnern offen und hilft bei Fragen des eigenen Lebens, des Glaubens und der Kirche. 

Darüber hinaus sind die Seelsorger Ansprechpartner für die Mitarbeiter in unseren Einrichtungen, denn diese sind einer starken physischen und psychischen Belastung ausgesetzt und brauchen einen Ort, wo sie sich mit ihren Problemen hinwenden können. 

Die Seelsorge kann unabhängig von der Konfessionszugehörigkeit und Religion von allen Bewohnern und Mitarbeitern in Anspruch genommen werden.

Gottesdienste und liturgische Angebote

In der Stiftskirche St. Irminen wird an Sonn- und Feiertagen um 9:30 Uhr das Hochamt gefeiert. Es werden darüber hinaus Vesper-Gottesdienste und Andachten sowie ökumenische Gottesdienste angeboten. Donnerstags um 16:00 Uhr wird der Rosenkranz gebetet. 

Montags bis samstags findet die heilige Messe um 9:00 Uhr in der direkt angrenzenden Willibrordkapelle statt. Hier findet auch ein Mal im Monat ein evangelischer Gottesdienst statt. In der Kapelle des Helenenhauses wird sonntags um 11:00 Uhr das Hochamt gefeiert. Alle Gottesdienstzeiten sind in der aktuellen Gottesdienstordnung ersichtlich.

Sakramente und Krankenkommunion

Die Krankenkommunion wird in unseren Einrichtungen zu verschiedenen Zeiten gespendet. Mittwochs ab 16.00 Uhr findet die Kommunion auf den Stationen der Geriatrischen Rehabilitationsklinik St. Irminen statt. Freitags wird die Kommunion ab 14.30 Uhr in unserem Altenwohn- und Pflegeheim Helenenhaus und anschließend ab 15.30 Uhr in unserem Altenwohn- und Pflegeheim Stift St. Irminen gespendet. Bitte beachten Sie hierzu die aktuellen Aushänge und Gottesdienstordnung. 

Die gemeinsame Feier der Krankensalbung ist in allen Häusern vor der Karwoche. Darüber hinaus ist die Spendung der Krankensalbung jederzeit möglich.

Religiöses Leben

Als Einrichtung mit katholischem Charakter feiern wir auch die kirchlichen Feste. Es ist selbstverständlich, dass festliche Anlässe im Kirchenjahr wie beispielsweise die Adventszeit, Nikolaus, Weihnachten, Osterzeit und der Marienmonat Mai auch in den einzelnen Wohnbereichen entsprechend gewürdigt werden. Gerne kommen die Seelsorger zu den Betreuungsangeboten in den einzelnen Einrichtungen und sprechen über konkrete religiöse Themen. 

Der Tod wird nicht tabuisiert, denn er ist Teil des Lebens. Verstorbenen Bewohnern wird sowohl in den Gottesdiensten als auch bei der wöchentlichen Kommunionfeier in den Wohnbereichen gedacht. 

Die Menschen, die in unseren Einrichtungen leben, erfahren Grenzsituationen. Sie sind alt, oft krank, befinden sich in ihrem letzten Lebensabschnitt und viele haben das Gefühl, gerade im Alter nutzlos zu sein und empfinden sich selbst als eine Last. Hier greift der Auftrag der Seelsorge, Menschen das Gefühl zu geben, dass ihr Leben einen Sinn hatte und im Alter immer noch hat. Seelsorge begleitet Menschen und versucht durch einfaches Dasein, Gespräche und Gebete deutlich zu machen, dass auch in Alter und Krankheit das Leben eine Bedeutung hat. Jeder Mensch hat seine eigene Biographie mit allen Brüchen, Versagen und Gelingen. Viele haben das Bedürfnis über ihr Leben zu sprechen. Die Seelsorger besuchen die Bewohner auf ihren Zimmern und vereinbaren auf Wunsch auch einen gesonderten Gesprächstermin.